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1&1 Dauertest: Das neue 3D Touch-Display – Die Funktionen solltet ihr kennen und nutzen

Apple hat in seiner Präsentation zum neuen iPhone 6S bzw. 6S Plus, die neue 3D Touch-Technologie in den Himmel gelobt und als einzigartig beschrieben, bis hier hin nichts neues, macht Apple ja eigentlich immer, jedoch gab es ähnliche Funktionen auch schon bei Android-Geräten. Es kommt aber wie immer darauf an, wie das Ganze umgesetzt wird. Es ist zwar toll, wenn es die Technologie schon gab, wenn die aber nicht gut ins System integriert wird, dann bringt es leider nichts, dass man die Technologie schon verwendet und damit hausieren geht.

Tatsache ist, auch wenn Apple nichts neues erfunden hat, hat man die Technologie in gewissser Weise doch auf eine andere Stufe gehoben und das meiner Meinung nach im positiven Sinne. Das Display mit der 3D-Touch-Technologie merkt, wie fest ihr auf das Display drückt und erlaubt euch dadurch, weitere Interaktionen durchzuführen. Das fängt mit kleinen Dingen an, wie bei der Twitter-App. Bei der man einfach fester auf das App-Icon klickt, um so, ohne das man die App öffnen muss ein Tweet absetzen kann, das geht aber auch so weit, das man E-Mails, Webseiten und Fotos in einem sogenannten Vorschaufenster anzeigen kann, um vorab einen Blick drauf zu werfen, das nennt sich bei Apple dann Peek und Pop.

Wenn einem die Vorschau der E-Mail nicht ausreicht, weil die Mail scheinbar doch interessanter ist, drückt man einfach noch ein wenig fester und die Mail öffnet sich anschließend, klingt uninteressant, ist es aber nicht, wenn man sich erst einmal dran gewöhnt hat.

Der ganze Vorgang sieht dann in etwa so aus, wenn ihr die Mail anschließend öffnet:

Bei den Mails nutze ich es so gut wie gar nicht, da ich in der Regel alle Mails direkt öffne, die ich erhalte, da brauche ich keine Vorschau. Bei Links und Fotos in der Galerie hingehen, möchte ich die Funktion nicht mehr missen. Man bleibt in der aktuellen Übersicht, kann vorab aber schon einmal einen Blick auf das Foto werfen. Wenn ich E-Mails mit Anfragen von Firmen erhalte und dort ein Link vorhanden ist, werfe ich mit der Funktion immer direkt einen kurzen Blick auf die Seite.

Ihr könnt die Funktion aber z.B. auch für das Speichern von Bildern aus dem Netz nutzen, wenn euch ein Bild auf einer Webseite gefällt, klickt ihr es mit einem festeren Druck an und zieht den Finger dann hoch, anschließend kann man auswählen ob man das Bild sichern oder es kopieren möchte, um es in einer Mail, Nachricht oder Notiz zu verwenden, das ist schon ziemlich bequem.

In dem Beitrag meiner installieren Apps hatte ich euch gesagt, dass ich aktuell für jeglichen Navigation nur noch Apple Maps nutze, auch hier hat man die Funktion implementiert. Hier kann man die POIs direkt auswählen, wenn man mit Druck auf den POI klickt, erhält man die Möglichkeit, den Ort zu versenden, die Webseite zu öffnen, dort anzurufen oder sich direkt dorthin navigieren zu lassen. In der Vergangenheit musste man erst einmal den Balken des POIs klicken, um die Auswahl zu erhalten.

Eine ebenfalls sehr interessante und Funktion solltet ihr auch unbedingt kennen und nutzen. Die Tastatur an sich fand ich schon immer sehr gut beim iPhone, jedoch was es immer grausam, wenn man innerhalb eines geschriebenen Textes etwas verbessern musste. Man musste punktgenau dort hinklicken wo man was verbessern wollte. Wenn man sich vor oder nach dem Wort befand, hat man den Finger gedrückt gehalten und ist zu dem Buchstaben gewechselt, den man ändern wollte. Mit dem iPhone 6S bietet Apple jetzt aber ein sogenanntes virtuelles Touchpad an, was die Bearbeitung von Texten um ein vielfaches vereinfacht, wie bei den meisten Funktionen, muss man dafür auch einfach nur, wenn das sich das Keyboard öffnet, fester drücken und schon erscheint das virtuelle Touchpad, für mich schon fast die beste Funktion, denn die Tastatur nutzt man ja pausenlos.

Wenn wir uns nun aber einen Schritt weiter begeben und uns mal umschauen, was App-Entwickler daraus machen, dann möchte ich euch Instagram empfehlen. Die 3D Touch-Funktion wurde hier hervorragend integriert. Wenn man sich Profile anschaut, ist man von Haus aus in der Grid-Ansicht, hat man ein Foto, was einem schon auf Anhieb gefällt und was man liken oder kommentieren möchte, musste man das Bild durch einen Klick öffnen und dann die Aktion ausführen und anschließend wieder zurück in die Übersicht.

Mit 3D-Touch muss man lediglich wieder fester auf das Bild klicken und dann den Finger nach oben schieben und schon erhält man die Möglichkeit das Bild zu liken, kommentieren oder als Nachricht zu verschicken. Easy going.

Weiter oben hatte ich euch bereits gesagt, dass ihr um bestimmte Funktionen von Apps auszuführen, die jeweilige App nicht mehr öffnen müsst, sondern einfach länger, bzw. fester drücken müsst, wie bei Twitter. Apple nennt das Quick-Actions. Das klappt aber nicht nur bei Twitter, sondern auch bei vielen weiteren Apps, seit iOS 9.3 auch mit eigentlichen allen hauseigenen Apps. Da wäre z.B. die Uhr, hier erhaltet ihr über die Quick-Action Funktion die Möglichkeit einen Wecker oder Timer zu stellen. Wenn ihr den Menüpunkt Einstellungen wählt könnt ihr direkt in die Bluetooth, WLAN oder Batterie Einstellung springen. Bei der Karten-App könnt ihr euch direkt nach Hause navigieren lassen, den aktuellen Standort markieren oder senden oder euch anzeigen lassen, was sich in der Nähe befindet.

Interessant ist auch die Quick-Action für die Kamera, da erhaltet ihr die Möglichkeit ein Selfie, Video, Slo-Mo oder einfach nur ein Foto aufzunehmen, so muss man die gewählten Optionen nicht erst in der App selbst auswählen.

Das 3D Touch Display ist für mich ein absoluter Mehrwert und ich möchte auf die neuen Funktionen, die sich damit bieten, nicht mehr verzichten. Es ist einfach an vielen Stellen sehr viel praktischer geworden Aktionen auszuführen und glaubt mir, wenn man sich erst einmal an die Möglichkeiten gewöhnt hat, ist es echt klasse. Das Display ist nichts, was den Markt komplett auf den Kopf stellt, dennoch ist es was, worüber man sich Gedanken gemacht hat und so ein mobiles OS noch ein Stück weit intuitiver gemacht hat und das ist alles sich was verändert hat. 😉

In der 1&1 Dauertest-Artikelserie, schaue ich mir das iPhone 6S aus den verschiedensten Perspektiven an und teste es in für mich klassischen Alltagssituation und bewerte hier, für wie geeignet ich das iPhone 6S als Daily-Driver halte. Mal dient es als DSLR-Ersatz, mal als Spielekonsole ein anderes mal als mobile Office. Ob und wie das das klappt, erfahrt ihr Woche für Woche in der Artikelserie.

Sponsored Post: Das iPhone 6S wurde mir von 1&1 für die Artikelserie zur Verfügung gestellt und überlassen, vielen Dank an dieser Stelle an 1&1 für die Möglichkeit.

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