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Wiko Rainbow Up im Test

Der Gamechanger Wiko hat mir ein weiteres Mal die Möglichkeit geboten, ein Gerät aus dem Haus der französischen Smartphone Herstellers zu testen. Hatte ich in der Vergangenheit eher die komplett Low-Budget-Geräte zu testen, habe ich mit dem Rainbow ein Smartphone erhalten, was nicht nur ein paar Euro teurer ist als die Geräte die ich hier sonst getestet habe, sondern auch technisch ein wenig mehr bietet.

Das 5″ Display verfügt über eine Auflösung von 1280×720 Pixel, habe ich in der Vergangenheit das Display als Schwachpunkt bei den Wiko Smartphones bewertet, so kann ich das beim Rainbow Up leider nicht machen, hier gefällt mir das Display echt gut, die Farben könnten vielleicht noch ein wenig knalliger sein aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

Im Inneren des Rainbow Up werkelt ein 1,3 Ghz Quad Core Prozessor, der von 1 GB RAM unterstützt wird. Während der Testphase konnte das Smartphone jegliche Anforderungen problemlos bewältigen. Wie bei den meistens Tests, habe ich dafür einen bestimmten Ablauf um zu schauen ob das Gerät für mich alltagstauglich ist. Das fängt morgens beim Wecker an, geht dann weiter zum Mails und Social Media checken und Beantworten oder Posten, selbstredend wird auch zwischendurch mal ne Runde Best Fiends oder Badland gezockt. Dann schieße ich ein paar Fotos von sinnlosem Zeug (siehe unten) und prüfe den Tag über, wie es sich gehört immer mal wieder die Mails und auch die sozialen Netzwerke, wie Twitter, Facebook und Instagram. Unabdinglich ist bei mir Musik, das wisst ihr, während des kompletten Tages, muss auf dem Gerät auch immer wieder Musik laufen, dafür nutze ich momentan eigentlich hauptsächlich Soundcloud, wenn ich dann doch mal wieder was besonderes hören will, dann auch Spotify.

Wenn das Gerät den kompletten Ablauf weitestgehend ohne Murren und Knurren übersteht, dann kann ich es empfehlen. Das betrifft natürlich auch den Akku, wenn es das Smartphone es nicht schafft, den Tag zu überstehen, fällt es sowieso raus. Das Rainbow Up verfügt über einen 2800mAh Akku, der hat den Test locker bestanden. Nach einer längeren Session beim Zocken, hat es einmal kurz ein wenig gedauert, bis das Gerät reagiert hat, ansonsten ging alles sehr fix, nicht immer blitzschnell aber so, dass man nicht das Gefühl hatte, man muss ständig auf das Gerät warten. Das finde, bei dem vergleichsweise günstigen Gerät echt klasse.

Ein kleines Manko, wie ebenfalls bei allen Wiko Smartphones ist der geringe interne Speicher, der auch beim Rainbow UP lediglich 8GB beträgt, wovon tatsächlich für Apps und Daten jedoch nur rund 4GB übrig bleiben. Das ist sehr schade aber Gott sei Dank verfügt das Rainbow UP über ein MicroSD-Slot, mit dem ihr das Gerät mit einer 64GB MicroSD-Karte versorgen könnt und so dann genug Speicherplatz auf dem Gerät haben solltet.

Wie bei allen Wiko Smartphones, verfügt auch das Rainbow Up über DUAL-SIM und kann problemlos zwei SIM-Karten genutzt werden. Alles in allem ist das Gerät eine feine Sache und vor allem das bessere Display macht das Gerät absolut empfehlenswert, nicht nur das Spielen sondern auch Videos schauen macht damit doch schon ein wenig mehr Spaß als z.B. mit dem Rainbow UP Lite, dass muss ich schon sagen. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber ich denke in der Preisklasse (bis 160€) bekommt ihr kein qualitativ und technisch hochwertigeres Gerät auf dem Markt.



3 Kommentare

  1. Hi Dominik das Rainbow Up ist schon nicht schlecht ! Aber wenn du mal in einen Elektromarkt kommst schau dir mal das Huawei G Play Mini an ! Kostet 30€ mehr und hat 2 GB Arbeitsspeicher, Octa-Core Prozessor (8 Kerne) 13 Megapixel Kamera Dual Sim usw. Gibt’s sogar in Gold ( aber nich in purem ) für 40 Euro mehr !! Gruß Roli

    • Hey Rolli, vielen Dank für den Tipp, das werde ich auf jeden Fall machen! In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es immer Leute, die nicht so viel Geld für das Smartphone ausgeben wollen aber dennoch ein Gerät haben wollen, was sie vernünftig nutzen können. Das muss und soll keine Wunder bewirken, es soll halt einfach laufen. Oft gibt es Geräte die mehr RAM und Prozessor-Leistung haben, durch das vom Hersteller veränderte System aber einfach nicht vernünftig arbeiten.

      Es kommt ja nicht immer auf die technischen Daten an, siehe die iPhones, die haben oft „veraltete“ Hardware, sind aber 10 mal schneller als Android-Geräte in der gleichen Preisklasse und des gleichen Alters. Die einzige Ausnahme war in meinem Fall das HTC One M8, das lief nach einem Jahr Nutzung immer noch wie am ersten Tag.

      Ähnlich ist es bei den Motorola Moto G Smartphones, die sind für den Preis einfach der Hammer, das empfehle ich ebenfalls immer. Am Ende des Tages muss der potentielle Käufer das Gerät aber auch selbst testen und schauen ob er damit zufrieden ist oder nicht, denn es kommt ja auch darauf wann, was man damit machen möchte.

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