Frischer Wind fürs Macbook Late 2008 – Seagate SSD

Nachdem ich nun seit einigen Jahren super mit meinem doch recht alten Macbook ausgekommen bin, war es nun wirklich Zeit mal nach neuer Hardware zu schauen mit der ich dem Teil mal frischen Wind verleihe, zwar kann ich das aktuelle Mac OS X Mavericks problemlos installieren, jedoch kam er seit einigen Wochen nicht mehr so recht aus dem Arsch. Es gab ständig lange Wartezeiten und wer wie ich in solchen Situation sehr ungeduldig ist, der weiß wie verzweifelt ich teilweise war und so habe ich mich auf die Suche nach Hardware begeben. Wie ich an vielen Stellen im Netz gelesen habe, lohnt es sich erst einmal die Hardware aufzurüsten, denn mit mehr RAM und einer SSD kann man das Book schon noch ein paar Jahr nutzen bevor man sich ein neues Book kauft.

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Da für mich sowieso nur noch ein Macbook in Frage kommt, fiel mir die Entscheidung zu neuer Hardware um so leichter. Da ich das Book nur privat nutze sollte das für mich auch absolut ausreichen,  ne Mille für ein neues Macbook habe ich sowieso nicht mal eben übrig und für die Dinge die ich so mit dem Book mache reicht es ja auch eigentlich, wenn da nur nicht ständig diese Wartezeiten wären.

Wie gesagt, nach kurzer Recherche im Netz wurde meine Entscheidung bestätigt. Ich schneide weder Videos professionell noch arbeite ich mit aufwändigen Grafikprogrammen, also sollte eine neue SSD, Ram und ein neuer Akku mein geliebtes Macbook wieder auf Vordermann bringen. Im ersten Schritt habe ich mich also nach einer SSD umgeschaut, im Netz gibt es ja genug Anlaufstellen, nach einer kurzen Suche bin ich dann auch schnell fündig geworden und habe die Seagate 600 SSD entdeckt, nach ein paar Testberichten war klar, das es diese SSD wird. Durch die Zusammenarbeit mit Seagate in den vergangenen Jahren habe ich gleich einmal nach einem Testmuster gefragt und habe eine Zusage erhalten.

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Ich dachte mir nämlich bevor ich mir überhaupt eine SSD kaufe, kann ich so schon einmal vorab schauen ob das Late 2008 mit einer SSD tatsächlich schneller arbeitet. nachdem ich dann die Zusage erhalte habe, habe ich gleich im Netz nach Software zum klonen meiner aktuellen HDD geschaut und bin bei den Kollegen von aptgetupdate auch fündig geworden, die haben den Carbon Copy Cloner vorgestellt. Die Software ist absolut intuitiv und erfordert eigentlich überhaupt keine technischen Vorkenntnisse. Wenn ich also Leser habe dich technisch nicht so versiert sind, nur Mut, ihr könnt eigentlich überhaupt keinen Fehler machen.

Damit die Festplatte überhaupt geklont werden kann, benötigt man noch einen SATA zu USB-Adapter für die SSD, damit ihr diese via USB ans Macbook anschließen könnt. Dafür habe ich den Adapter aus dem Hause Anker genutzt. Das Gerät funktioniert einwandfrei, einfach Strom anschließen, Festplatte und das USB-Kabel einstecken und schon wird die Festplatte erkannt. So einen Adapter, sollte man einfach im Haus haben, ich sag es euch. Ich hatte hier noch ein paar Notebook HDDs rumliegen die ich damit alle einmal angesteckt habe und die noch wichtigen Daten darauf gesichert und anschließend platt gemacht habe, jetzt kann ich die mit einem Gehäuse einfach ganz bequem als weitere externe Festplatten nutzen, absolut genial so ein Adapter!

Als die SSD dann im Adapter steckte, musste beim Carbon Copy Cloner einfach nur, sofern man nichts ändern wollte, auf „Weiter“ klicken. Ein absolutes Kinderspiel. In der folgenden Galerie, könnt ihr euch einfach durchklicken, dann werdet ihr sehen wie einfach und schnell es geht, ich würde ja gerne mehr darüber schreiben aber das muss ich ja nicht 😉

Bevor ihr jetzt von mir grausame Bilder präsentiert bekommt, vereweise ich euch auf Compuram, die wie ich das Macbook auseinander genommen haben und die HDD ausgebaut und die SSD eingebaut haben, auf den Bildern sieht es aber einfach besser aus, als die Fotos die ich geschossen habe. Wenn ihr das Macbook noch nie aufgeschraubt habt, dann schaut direkt bei den Kollegen vorbei.

Seitdem die Seagate 600 SSD im Gerät aktiv ist macht das alte Macbook wieder richtig Spaß, das Gerät bootet schneller und das gesamte Arbeiten macht einfach wieder richtig viel Spaß, da ich nicht erst noch die ganzen Ruhepausen, die sich das Macbook gegönnt hat, abwarten muss. Es ist einfach schneller geworden und genau das eingetreten was ich mir so sehr erhofft habe. Man könnte aus der Festplatte natürlich noch einiges mehr an Geschwindigkeit rausholen aber dadurch dass das Macbook nur SATA II unterstützt, kann die Seagate 600 SSD in meinem Test natürlich nicht das beweisen, was sie eigentlich könnte, wer ein SATA III Gerät hat, wird mit Sicherheit noch glücklicher werden, wobei, so glücklich wie ich gerade über die verbaute SSD bin, geht nicht 😉 Wer sich gerade überlegt eine SSD zu kaufen der sollte sich die 600 SSD anschauen, ich kann sich euch absolut empfehlen!

Das einzige was das Macbook jetzt noch braucht ist ein neuer Akku, denn der gibt nach gut 45 Minuten auf, wenn der auch noch ausgetauscht wird, kann ich das Teil wirklich noch problemlos ein paar Jahre nutzen, voll gut! Wenn ihr euch noch keine SSD zugelegt habt, dann solltet ihr das nachholen, dann müsst ihr die „alte Kiste“ noch nicht wegschmeißen.

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