iPhone 5 – Unboxing und erster Eindruck

Nach vier Tagen grausamster Wartezeit und Bangen, ob es denn überhaupt ankommt, ist es endlich eingetroffen: Das lang erwartete, heiß ersehnte iPhone 5! Wie bei jedem neuen iPhone muss das natürlich gebührend zelebriert werden. Ein iPhone packt man nicht einfach aus. Ein iPhone unboxed man. Langsam und gemächlich, mit fotografischer Dokumentation jedes einzelnen Schritts. (Oder natürlich mit Video, wer denn sowas gerne macht.) Also, Vorhang auf – für das iPhone 5!

iPhone 5

Das schwarze iPhone 5 kommt in einem kleinen schwarzen Kästchen, das ein bisschen länger und einen Ticken höher ist als das des iPhone 4 und 4s. Leuchtet ein, schließlich ist das iPhone 5 ebenfalls länger. 😉 Dass der Kasten für das schwarze iPhone nun endlich auch schwarz ist gefällt – ebenso die Gestaltung des Deckels, die bei den Vorgängern irgendwie nicht ganz das Wahre war. Man will schließlich auch das ganze iPhone auf dem Deckel sehen.

Aber genug vom Deckel, schließlich geht es hier um den Inhalt. Nach der behutsamen Entfernung der Folie (bloß nicht das Kästchen zerkratzen! :D) kommt unter dem Deckel endlich das iPhone zum Vorschein! Wie gewohnt mit Transport-Schutzfolie vor Reibung geschützt, jungfräulich und nigelnagelneu. Hach!

iPhone 5

Ebenfalls wie immer: Das iPhone liegt in einer Kunststoffschale, unter der sich der restliche Packungsinhalt befindet. Dessen genauere Inspektion fördert zutage: Pappumschlag mit Kurzanleitungen, obligatorischen Apfel-Stickern und SIM-Nadel, Ladestecker und das USB-Kabel mit dem neuen Lightning-Stecker sowie die neuen Kopfhörer, die Earpods. Schick: das Kästchen, in dem die Kopfhörer untergebracht sind. Nicht mehr einfach nur mit schnödem Plastik umwickelt, lassen sie sich nun in dem Kästchen ohne Kabelgewirr verstauen und transportieren. Top, Apple! 🙂

iPhone 5

Seit feststand dass das iPhone 5 größer werden würde, war ja eine meiner größten Sorgen, dass es zu groß wird. Mit diversen Schlachtschiffen der Konkurrenz vor Augen graute es mir vor einem gigantischen Riesen-iPhone, mit dem man beim telefonieren aussehen würde als hätte man ein halbes Tablet am Ohr. Smartphones sollten nicht zu groß sein, das sieht einfach nicht gut aus und erschwert auch die Bedienung mit einer Hand enorm.

iPhone5

Gott sei Dank ist das iPhone 5 kein Schlachtschiff. Im Gegenteil. Es liegt mindestens so gut in der Hand wie das 4/4s, ist deutlich leichter und lässt sich ohne Probleme mit einer Hand bedienen. Auch für Frauen – die ja naturgemäß eher kleinere Hände und Finger haben als Männer.

Natürlich braucht ein neues iPhone auch eines immer unbedingt: Sein eigenes Skandälchen. Seit Freitag die ersten Kunden ihre iPhones in den Händen hielten, hagelte es Meldungen von verkratzten iPhones – nicht schön, wenn man eh schon gespannt wie eine ganze Armee von Flitzebögen darauf wartet. Ein von Werk aus zerkratztes iPhone? Geht gar nicht! Natürlich bekam der iPhone-5-Skandal auch gleich einen passenden Namen verpasst: Scuffgate, analog zu Antennagate.

Die ganze Sorge war in meinem Fall jedoch vollkommen unbegründet. Mein iPhone 5 hat nicht auch nur den winzigsten Kratzer, nicht im Rahmen, nicht auf der Rückseite und auch sonst nirgendwo. Vollkommen kratzerfrei.

Die Rückseite ist übrigens richtig klasse: Das matte Metall ist ein echter Fingerabruck-Killer. Zudem sieht es wirklich schick aus, was ich ja zunächst bezweifelt habe – ich mochte die Glasrückseite vom 4er und 4s. Die Rückseite vom iPhone 5 wirkt aber nicht weniger edel, im Gegenteil. Gerade in Kombination mit dem schwarzen und nicht mehr silbernen Rahmen sieht das schwarze Modell wirklich gut aus! (Zu schade, dass es bei mir zumeist in einer Hülle versteckt sein wird. Aber, Kinners – safety first! ^^)

iPhone 5

Während das iPhone größer geworden ist, sind zwei Dinge nun kleiner: Die SIM-Karte und der Connector. Der Kartenschlitz wird wie üblich mit der kleinen Nadel geöffnet, die Nano-SIM ist etwas kleiner als die Micro-SIM. Deutlich kleiner ist dagegen der Stecker, den man zudem nun nicht mehr falsch herum ins iPhone stecken kann, weil beide Seiten gleich sind. Praktisch!

iPhone 5

Praktisch sind auch die Earpods, die von Apple darauf ausgelegt sind, endlich anatomisch korrekt in Otto-Normal-Ohren zu passen. Die alten Kopfhörer, die im Grunde die gleiche runde Form hatten wie alle anderen In-ear-Kopfhörer, haben mir immer schon ziemlich missfallen. Sie halten nicht richtig, verursachen bei mir bei längerer Tragedauer Schmerzen und sind einfach nervig. Die Earpods dagegen sind der Form des Ohres angepasst. Das merkt man – sie halten deutlich besser!

Die Einrichtung des iPhone mit Backup klappt wie immer wunderbar, und dann ist es bereit für den Einsatz! Auf den ersten Eindruck ist es schneller und die Apps sehen auch im neuen Format ordentlich aus. Nicht alle Apps von Drittanbietern sind natürlich schon angepasst – Apps, die noch nicht auf das iPhone 5 zugeschnitten sind, werden daher mit einem schwarzen Balken über und unter der App angezeigt. Hoffen wir, dass die wichtigsten bald ebenfalls ein Update erhalten. 🙂 Und ein neues Hintergrundbild werde ich mir wohl auch suchen müssen – das ist nämlich ein Icon Skin, ein Hintergrund mit Rahmen für die App-Icons. Und die passen jetzt natürlich nicht mehr.

iPhone 5

Ein Lieblingsfeature ist für mich dann noch die neue Frontkamera. Endlich scharfe Selbstportraits und hochauflösendes Facetimen! Gerade bei Selbstportraits hat es mich immer gestört, dass die nur äußerst selten nicht unscharf oder körnig waren. Die neue Frontkamera macht damit endlich Schluss!

Das war es also, das nervenaufreibende Unboxing des neuen iPhone 5. Ich hoffe es hat euch ebensolchen Spass gemacht wie mir! 😉 Wenn ihr auch schon stolze Besitzer eines iPhone 5 seid, teilt gerne eure Meinung in den Kommentaren mit. Seid ihr betroffen von Scuffgate? Wie gefallen euch die neuen Feautures, und welches ist euer Favorit? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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