Pearl Touchlet x8 im Test

Nachdem ich hier kurz meinen ersten Eindruck geschildert habe kommt hier nun der zweite Teil zum Pearl Touchlet x8.

Das Gehäuse ist stabil und macht einen wertigen Eindruck. Auf der Vorderseite befindet sich im oberen Bereich die 0,8 Megapixel Kamera. Auf genau dieser Seite der Frontkamera befindet sich der Kopfhöreranschluss und auch der Einschaltknopf. Der Einschaltknopf wirkt ein wenig billig und stört ein wenig den äußeren Gesamteindruck des X8. Des öfteren kam es bei mir auch zu Verwechslung mit dem Einschaltknopf und dem Hardware-Homeknopf auf der Unterseite. Weiterhin befindet sich auf der Unterseite ein Mini-USB Anschluss zum Aufladen, ein Mini-HDMI Anschluss und der MicroSD Card Slot. Auf der Rückseite befinden sich die beiden Lautsprecher im unteren Bereich und im oberen rechten Bereich die 2 Megapixel Kamera.

Was mir von Anfang an sofort gefallen hat waren die 8 Zoll. Diese Größe empfinde ich als Ideal, genauso wie das 4:3 Format. Ich empfinde das Nexus 7 irgendwie zu schmal und lang. Bei 10 Zoll Tablets ist das nicht ganz so auffällig. Leider hatte ich im Freundeskreis keinen iPad Mini Besitzer für den Größenvergleich. So musste das Nexus 7 eines Arbeitskollegen und das iPad3 von @fuemue herhalten.

Oben: Nexus 7 Unten: Pearl Touchlet x8
Oben: Nexus 7
Unten: Pearl Touchlet x8
Größenvergleich Pearl Touchlet x8 vs iPad 3
Oben: Pearl Touchlet x8
Unten: iPad 3

Und wenn wir schon beim Gehäuse sind, möchte ich gleich auf das gespiegelten Display eingehen. Der Blickwinkel ist leider nicht sehr groß, zumindest beim Filme schauen. Diesen kann man zwar ein wenig positiv beeinflussen wenn man die Helligkeit erhöht, aber da ist dann doch recht schnell Schluss. Die Darstellung der 1024×768 Pixel bei 16 Millionen Farben werden sehr sehr schnell negativ beeinträchtigt wenn das Touchlet X8 ohne Schutzfolie benutzt wird.

Pearl Touchlet X8 Display

Bringt am besten vor der ersten Benutzung eine Schutzfolie am Display an, da es sehr kratzempfindlich ist. Ich habe es seit ca. 2 Wochen und wenn man im 45 Grad Winkel auf das Touchlet schaut, sieht man übelst viele Kratzer bei normaler Nutzung. Leider habe ich des öfteren solche Bilder gesehen:

 

Nach eingehender Analyse konnte ich den W-LAN Durchsatz im Download als Problem ausmachen. Während der normalen Nutzung fällt dies zwar nicht großartig auf. Mir war es aber bisher nicht möglich, Real Racing 3 zu spielen da die eigentlichen Spieldateien nach dem Start der App geladen werden und hier immer wieder der Abbruch der Verbindung dazwischen kam. Der Akku hielt bei mir in der Regel 4 Stunden bei Dauernutzung. Diesen Wert finde ich ok, allerdings dauert das Laden in meinen Augen etwas zu lang. Bei kompletter Entladung braucht das X8 über 3 Stunden bis es wieder bei 100% ist.

Positiv aufgefallen ist mir die Benutzeroberfläche. Während HTC mit SenseUI und Samsung mit Touchwiz ihre eigene Oberfläche mitbringen, kommt das X8 fast mit Stock Android daher. Das macht das X8 schnell und flüssig in der Bedienung. Bilder die mit dem X8 geschossen werden sind für mich persönlich leider nicht so gut. Die Bilder der Frontkamera sind meiner Meinung nach nicht als Profilbild für Twitter, G+ oder Facebook geeignet. Die Hauptkamera auf der Rückseite macht mit 5 Megapixel zwar bessere Fotos, allerdings merkt man den fehlenden Blitz bei Fotos im Innenbereich. Die Leistung des X8 ist in Summe sehr gut. Der Prozessor mit 2 x 1,5 GHz und 1GB Ram gaben sich bisher beim Spielen oder Surfen keinen Grund zur Beanstandung.

Fazit:
Ich bin hin und her gerissen. Einerseits macht das Pearl Touchlet X8 mit Größe und Leistung alles richtig, aber auf der negativen Seite steht leider Display und W-LAN Durchsatz. Was mir persönlich noch fehlt ist Bluetooth. Wäre es an Board, könnte man es mit einem Smartphone koppeln und die Datenverbindung sharen.

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