Withings Activité Pop im Test

Anfang des Jahres hatte ich über die Withings Activité Pop hier im Blog berichtet, schon damals war ich absolut begeistert von der Uhr, bzw. dem Aktivitätstracker. Bei den Trackern und Smartwatches habe ich ständig das Gefühl, das die Hersteller dem Kunden nur zeigen wollen, was sie in so einer Uhr alles unterbringen können. Ob das dann am Ende des Tages auch so funktioniert, wie es sollte, das wissen sie mit Sicherheit noch nicht einmal selbst. Zu dem Funktionsumfang kommt dann aufgrund Farbdisplays auch noch die geringe Akkulaufzeit. Wie kann man eine Uhr auf den Markt bringen, die eine Akkulaufzeit von einem Tag hat? Was soll man damit? Es mag ja sein, das man sein Smartphone jeden Tag an die Steckdose packt und dann auch die Uhr laden kann. Das ist ja noch in Ordnung aber stellt euch nur einmal vor, ihr seid mal nicht um 10 Uhr zuhause, sondern seid feiern oder sonst wo. Der Handyakku ist leer und man kann noch nicht einmal auf die Uhr schauen? Ich werde es nie verstehen wie man sich mit einem Tag Akkulaufzeit bei den Smartwatches zufrieden geben kann aber nun gut, das ist ja nur meine Meinung.

Kommen wir lieber zurück zu meinem vorübergehendem Schmuckstück, die Activité Pop. Wenn man mal einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten wirft, dann liest man direkt die Akkulaufzeit von 8 Monaten, das hat mich schon einmal direkt aufhorchen lassen. Das war aber noch nicht alles, denn die Uhr hat nur ein ganz normale Knopf-Batterie im Inneren, wenn sie also leer ist, kann ich einfach zum nächste Uhren- und Schmuckhändler und die Batterie austauschen lassen.

technischedatenwithingsactivitepop

Das war und ist natürlich nicht alles, neben der Hauptfunktion, dem Aktivitäts-Tracking, kann man mit der Uhr auch schwimmen gehen, wer das sportlich betreibt, profitiert hier noch einmal zusätzlich denn auch das Schwimmen kann getrackt werden. Der Winter naht und da ist es für mich als Unsportlicher sehr anstrengend zu joggen und nur Hometraining ist auf Dauer auch langweilig. Deswegen wollte ich sowieso anfangen einmal in der Woche ein paar Bahnen schwimmen zu gehen und da ist der Tracker echt passend.

Wie man es auch schon von den anderen Fitness-Trackern kennt, hat auch die Activité Pop einen Wecker integriert, der euch morgens mit sanfter Vibration aus dem Schlaf holt, das klappte schon dem Jawbone Up bei mir ganz gut und mit dem der Withings Activité Pop ist das ebenfalls absolut angenehm. Dadurch, das ich, egal wie lange ich schlafe, dennoch schlecht aus dem Bett komme, habe ich natürlich noch meinen Wecker am iPhone aktiviert, nur zur Sicherheit. Wenn wir jetzt aber schon beim Schlafen sind, würde ich gerne noch erwähnen das der Tracker neben den Aktivitäts- und Schwimm-Tracking, auch den Schlaf trackt und das meiner Meinung nach wirklich gut. In den letzten Tagen habe ich sehr unruhig geschlafen, keine Ahnung warum aber jedes mal, wenn ich wach war habe ich auf die Uhr geschaut, nur um zu prüfen ob die Wachphasen am nächsten Morgen dann auch ordentlich erfasst wurden und das war dann auch so. Natürlich kann man sich nicht zu 100% darauf verlassen aber vom Gefühl muss ich ganz ehrlich sagen, das es zu 90% stimmt und da kann ich auf die restlichen 10% Ungenauigkeit auch pfeifen. Das Gefühl hatte ich ebenso beim Tracking der Schritte, auch hier empfand ich die gelaufenen Schritte als ziemlich gut getrackt.

Wenn man die Uhr an dem Arm umbindet mit dem man nicht viel macht, in meinem Fall habe ich sie als Rechtshänder links getragen, dann werden auch fast keine anderen Aktivitäten die man mit der Hand tagsüber macht, als Schritte gewertet. Das solltet ihr im allgemeinen beachten und die Uhr oder einen Fitnesstracker ebenfalls an eurer nicht all zu aktiven Hand tragen.

Die Einrichtung, so las ich es sollte reibungslos und auf Anhieb funktionieren, das bewirbt man auch auf der Webseite. In meinem Fall hatte das aber nicht ganz so gut funktioniert, erst beim zweiten Reset der Uhr, war sie mit meinem iPhone verbunden. Im Anschluss geht es an die Kalibrierung der Uhr, was ich ziemlich fancy fand, man musste den Stunden und Minutenzeiger, via App auf die 12 stellen, das hat Spaß gemacht, selbstverständlich habe ich, bevor ich die beiden Einträge bestätigt habe, erst einmal noch den Zeiger durchdrehen lassen. 😉

Nach diesem Vorgang hat sich dir Uhr gestellt und die Aktivitäten erfasst, wie nah man seinem täglichen Ziel von 10.000 Schritten ist, erfährt man über den zweiten Chronographen auf der Uhr und das auch unabhängig von der App, die bleibt so lange außen vor, bis man die App und die Uhr synchronisiert. Das finde ich ein wenig schade, denn gerade weil das Gadget mehr Uhr als Tracker ist, vergisst man das synchronisieren schon mal, nach 48 Stunden verfallen die Werte dann, dass finde ich nicht ganz so super Das könnte man bei Withings aber ziemlich easy lösen, indem man in der App einfach eine Erinnerung jeden Abend um x Uhr erhält, die einen dann daran erinnert. Das die BT-Verbindung nicht ständig aufrecht erhalten wird, finde ich nicht schlimm, so schont man ja auch den Akku ein wenig. Die erwähnten 10.000 Schritte sind übrigens keine Pflicht, wer sich sein Ziel höher oder niedriger stecken möchte, kann das über die App natürlich seinem Anspruch entsprechend einstellen. Für verschiedene Aktivitäten vergibt man auch bei Withings verschiedene Badges, das kann ein Motivationsschub sein, mich tangiert es aber irgendwie nicht. Vorrangig reicht mir das Erreichen meines Ziels erst einmal, wenn ich dafür noch mit einer Auszeichnung belohnt werde ist das ganz toll aber nicht zusätzlich motivierend. Übrigens, wenn ihr die Uhr einmal zuhause liegen lassen habt, könnt ihr das innerhalb der App ebenfalls einstellen, das passiert ja schon einmal.

Wie ihr es auf den Bildern sehen könnt, habe ich für meinen Test die blaue Version der Uhr erhalten, wem das nicht gefällt der hat die Möglichkeit zwischen schwarz, zu welcher ich bei einem Kauf greifen werde, wild sand oder rosa und alle Farben sehen, wenn man ehrlich ist, wirklich richtig gut aus.

Die Withings Activité Pop ist ein absolut nices Accesoire, was zusätzlich eben noch einen Fitnesstracker in einer absolut stylischen Optik mitbringt. Die Uhr ist für mich der erste Tracker der perfekt gelungen ist und das bei einem Preis von um die 140€, ähnliche Fitnesstracker/armbänder bieten nicht die tolle Optik und kosten genau so viel. Wenn ich mich also entscheiden müsste, würde ich immer wieder zur Acitivité Pop greifen.


Die Uhr ist einfach ein stylisches Teil und passt perfekt zu meinem Lifestyle (und zu meinen blauen Adidas Boost :P). Wer sich die Withings Activité Pop kaufen möchte, der kann hier bei Gravis für knapp 140€ zuschlagen.


Werbung: Die Uhr wurde mir von Gravis für den Test zur Verfügung gestellt.

Kategorien Lifestyle Tech

über

30 // Dortmunder // BVB // Kaffee- und Musikjunkie // Balkonianer // Betreiber und Blogger vom mobilelifeblog

2 Kommentare zu “Withings Activité Pop im Test

  1. Pingback: Die Woche im Rückblick - KW 36 und 37 - Herr Pfleger

  2. Pingback: Der Jawbone UP3 Aktivitätstracker im Test › MobileLifeBlog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.