1&1 Dauertest: iCloud – Das iPhone 6S als mobiles Office

Da ich privat nur noch mit MacOS bzw. iOS arbeite, habe ich mir vor einiger Zeit schon überlegt, den Sprung hin zu den Apple-Apps zu wagen, irgendwie hatte ich mich noch ein wenig gesträubt, da ich doch in der Vergangenheit vollkommen auf Google-Dienste gesetzt habe, weil ich auch privat immer wieder zwischen Android und iOS gewechselt bin und für Android gibt es die Apple-Dienste nicht, für iOS die Google-Dienste aber schon und deswegen bin ich am Ende des Tages doch immer bei Google (Google Drive, Google Docs, Google Kalender, Google Kontakte) geblieben.

Vor gut vier Wochen habe ich mich dann aber final entschieden und Google fast komplett verabschiedet. Alle Daten die ich bei Google gelagert habe, habe ich exportiert und in meinem iCloud-Konto importiert. In erster Distanz war mir erst einmal wichtig dass ich alle Daten vom Kalender korrekt importiert bekomme, das war aber kein Problem. Dafür muss man nur den Google Kalender in der Weboberfläche öffnen und anschließend in die Kalendereinstellung gehen. Da hat man die Möglichkeit, den Kalender ganz einfach zu exportieren. Die heruntergeladende iCal-Datei konnte ich dann einfach über den Kalender am Mac importieren. Alle Daten vom Google Kalender waren anschließend auch in meinem iCloud Kalender und dafür habe ich nicht einmal 5 Minuten gebraucht.

Das gleiche Prozedere habe ich mit meinen Kontakten von Google gemacht, ich habe Google Mail geöffnet und dort meine Kontakte ausgewählt und bin anschließend in die Einstellungen der Kontakte gewechselt und habe hier meine überschaubare Liste an Kontakten exportiert, die dadurch entstandene vCard-Datei konnte ich, wie auch schon die Kalender-Datei problemlos in mein Adressbuch unter MacOS importieren. Die Daten waren anschließend sofort synchron auf dem iPhone. Die für mich in erster Distanz wichtigsten Daten habe ich somit nun erfolgreich ex- und importiert.

Dann blieb noch das Google Drive und Google Docs übrig. Alle meine verfügbaren Word-Dokumente aus dem Google Drive habe ich erst einmal als docx heruntergeladen. Die Dateien habe ich dann in mein iCloud Drive hochgeladen, sodass die Daten erst einmal verfügbar sind. Damit ich sie am iPhone 6S dann auch öffnen und vor allem bearbeiten kann, musste ich mir aber noch Pages auf das iPhone laden, Pages ist für diejenigen die es nicht wissen, Apples-Pendant zu Word.

Pages
Pages
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot
  • Pages Screenshot

Damit konnte ich die Dateien dann öffnen und auch bearbeiten. Einige Blogbeiträge oder auch Ideen schreibe ich meistens mobil vor und dafür ist das natürlich optimal. Dadurch dass die Daten im iCloud Drive liegen, können sie dann an allen Gerät bearbeitet werden und sind stets synchron. Wie auch bei Google habe ich aber auch mit Pages die Möglichkeit die Daten im Webbrowser zu öffnen und zu bearbeiten, auch das ist in der heutigen Zeit ja nicht mehr ganz so unwichtig.

Das letzte Überbleibsel kann irgendwie nicht abgelöst werden, auch wenn ich durch den iAccess meine Fotos fast überhaupt nicht mehr irgendwo hochladen muss, nutze ich Google Drive dennoch um die Artikelbilder und Screenshots da zu sichern. Unter iOS gibt es leider keine einfache Möglichkeit Bilder und Ordner dort zu erstellen und Daten hochzuladen, über den Umweg iCloud-Fotofreigabe wäre das „irgendwie“ möglich nur ist es nicht das, was ich erwarte und es ist keinesfalls so komfortabel und intuitiv wie mit der Google Drive App. Unter MacOS oder im Webbrowser ist es easy möglich, Ordner zu erstellen und jegliche Daten dort hochzuladen, hoffentlich hat man bei Apple für iOS 10 daran gedacht. Da ich keine Lust und Zeit habe die Dateien, nach dem hochladen nochmals zu sortieren, bleibe ich erst einmal, was die Bilder und Screenshots angeht, bei Google Drive.

Der Rest wurde aber erfolgreich abgelöst und damit bin ich momentan auch echt super zufrieden und so kann ich einem weiteren Dienst mehr oder weniger den Rücken kehren. Ich liebe Google aber da ich sowieso nur mit iOS und MacOS zu tun habe, brauche ich hier nicht noch einem weiteren Anbieter meine Daten in den Rachen schieben und da Apple einem die Möglichkeit bietet, nutze ich diese auch.

Und jetzt zu euch, wie geht ihr mit euren Daten um, bleiben die ausschließlich lokal oder speichert ihr die Daten auch in der Cloud und wenn letzteres der Fall ist, welchen Dienst/Anbieter nutzt ihr?


Werbung: 

In der 1&1 Dauertest-Artikelserie, schaue ich mir das iPhone 6S aus den verschiedensten Perspektiven an und teste es in für mich klassischen Alltagssituation und bewerte hier, für wie geeignet ich das iPhone 6S als Daily-Driver halte. Mal dient es als DSLR-Ersatz, mal als Spielekonsole ein anderes mal als mobile Office. Ob und wie das das klappt, erfahrt ihr Woche für Woche in der Artikelserie.

Sponsored Post: Das iPhone 6S wurde mir von 1&1 für die Artikelserie zur Verfügung gestellt und überlassen, vielen Dank an dieser Stelle an 1&1 für die Möglichkeit.


Kategorien Tech

über

30 // Dortmunder // BVB // Kaffee- und Musikjunkie // Balkonianer // Betreiber und Blogger vom mobilelifeblog

0 Kommentare zu “1&1 Dauertest: iCloud – Das iPhone 6S als mobiles Office

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.