Plantronics – BackBeat 500 Review

Bei den ganzen Kopfhörer die ich euch präsentiere, könnte ich mittlerweile schon fast einen Kopfhörer-Blog daraus machen und ich sag euch nur eins, es werden nicht weniger 😀 Am heutigen Tag möchte ich euch gerne den Plantronics Backbeat 500 vorstellen.

Nach etwas längerer Zeit ist es mal wieder ein On-Ear Kopfhörer, eigentlich trage ich mittlerweile zwar lieber In- und Over-Ear Kopfhörer, da ich bei Over-Ear Kopfhörern aber noch nicht zu 100% zufrieden mit meinem aktuellen bin und zuhause auch immer noch mein Jabra Revo in Benutzung ist, dachte ich mir schaue ich mich mal nach einer Alternative um, denn der Akku ist nicht mehr der Beste. Ob es der Plantronics BackBeat 500 schafft, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Die Verpackung ist verhältnismäßig miminalistisch und einigermaßen umweltbewusst, so wird größtenteils auf Kunstoffverpackungen verzichtet. Wie ihr es den Bildern entnehmen könnt, befindet sich auch eine Stofftasche mit in der Verpackung, die ist vielleicht nicht so hochwertig wie die Boxen von Beats und Co., dafür aber auch nicht so sperrig wie eben genannte. Ich bin was das angeht, sehr zufrieden und immer dankbar für Taschen und Cases, so liegen die Kopfhörer nicht lose in der Tasche.

Als ich den Kopfhörer das erste Mal auf Bildern gesehen habe, wirkte er auf mich etwas größer, als er dann tatsächlich ist. Wenn man ihn in der Hand hält, ist das nicht mehr so der Fall, zumindest für mein Gefühl, er wirkt eher klein und mit dem Gewicht von 150g sind sie auch ein absolutes Fliegengewicht. Das wirkt sich auch sehr positiv auf den Tragekomfort aus, man kann sie stundenlang tragen ohne das Gefühl zu verspüren, dass man sie einmal abnehmen muss, weil sie irgendwo drücken, vor allem auch nicht dort, wo sie aufliegen, an den Ohren. Die weichen Memory Foam Ohrkissen, liegen so angenehm weich auf den Ohren das man die Kopfhörer problemlos fast den ganzen Arbeitstag auflassen könnte. Ich habe sie jeweils vier Stunden am Stück, mit einer halben Stunde Pause getragen und hätte sie problemlos auch noch weiter tragen können. Positiv anmerken möchte ich hier noch die Geräuschisolierung, die empfand ich als sehr angenehm und das auch, wenn die Musik nicht so laut war, das ist gerade in einem Großraumbüro sehr angenehm.

Die Steilvorlage möchte ich nun auch direkt für meinen nächsten Punkt nutzen, die Akkulaufzeit. Es sind nämlich Bluetooth-Kopfhörer, dass habe ich bis hier hin ja noch überhaupt nicht erwähnt 😀 Der Hersteller gibt hier eine stolze Akkulaufzeit von 18 Stunden an, ich habe sie nicht mit einer Stoppuhr aufgezeichnet aber denke die 18 Stunden sind locker drin, ich hatte nach zwei Arbeitstagen, mit Pi mal Daumen 14 Stunden netto Hörzeit, noch 27% Akku laut der Anzeige auf dem iPhone. Damit hätte ich wahrscheinlich auch noch länger vier Stunden Musik hören können, habe sie aber dann als ich nach Hause gekommen bin, trotzdem aufgeladen, weil ich sie dann erst einmal sowieso nicht genutzt habe. Jetzt nutze ich sie immer mal wieder ein paar Tage für einige Stunden und wenn die nette Dame mir mitteilt, dass das Battery Level Low ist, schnappe ich mir das Ladekabel, geladen werden sie übrigens via Micro-USB. Wer dennoch weiter Musik hören möchte, dem sei gesagt, dass dem Lieferumfang noch ein 3,5 Klinkekabel beiliegt. Ich persönlich nutze aber nur noch Kopfhörer ohne Kabel und bin echt genervt, wenn ich, weil ich vergessen habe die Kopfhörer aufzuladen,  ein kabelgebunden Kopfhörer nutzen muss.

Was den Sound angeht, so bin ich sehr zufrieden, wie damals auch bei dem Jabra Revo  Wireless, empfinde ich den Sound als sehr sauber, der Bass ist ordentlich aber nicht aufdringlich. oder nervend. Die Musik wirkt auf meiner Ohren sehr sauber und in keiner Weise kratzend, hallend oder sonst in irgendwie unsauber, schlecht oder nervend.

Ihr habt selbstverständlich die Possibility die Musik über die Kopfhörer zu steuern, dafür befinden sich am linken Hörer die Tasten um die Musik zu starten/pausieren und um Lieder zu überspringen oder zu einem Track zurückzukehren. Unterhalb befinden sich zwei Tasten um die Musik lauter und leiser zu machen. An dem rechten Hörer könnt ihr die Kopfhörer ein und ausschalten und in den Pairingmodus versetzen. Unterhalb des rechten Hörers, gibt es dann noch eine Taste um Telefonanrufe anzunehmen oder aufzulegen. In der folgenden Galerie habe ich alle Steuerelemente für euch fotografiert.

Die Kopfhörer sind gut verarbeitet und mir gefällt die Hauptfarbwahl, das weiße Plastik mit den grauen und orangenen Elementen, wie z.B. bei den Verstellbügel aus Metall, das kantige Design ist sehr modern und macht den Kopfhörer zum absoluten Hingucker. Das Gesamtkonzept ist einfach Up-to-date wenn ihr mich fragt.

Mit dem Plantronics BackBeat 500 erhält man für einen Preis von knapp 100€ einen wirklich hochwertigen Kopfhörer, sowohl technisch, vor allem was den Sound und die Akkulaufzeit angeht, als auch optisch. Ich kann euch den Kopfhörer auf jeden Fall empfehlen, das ist wie immer meine subjektive Meinung, setzt ihn im nächsten Elektrofachhandel einmal auf und überzeugt euch einfach selbst, ihr werdet nicht enttäuscht.

Zur Info, weil ich es ja oben erwähnt habe, der BackBeat 500 hat meinen Jabra Revo ersetzt und bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Wechsel.

Welchen Kopfhörer nutzt ihr?

 

1 Kommentar zu “Plantronics – BackBeat 500 Review

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