Fit in den Sommer: Das Jawbone UP Fitnessarmband im Test

Vor etwa vier Wochen hat mich das Fitnessarmband Up von Jawbone erreicht, da ich mit der Artikelserie „Fit in den Sommer“ sowieso vor hatte ein paar Kilo abzunehmen und im allgemeinen ein wenig fitter zu werden, kam mir der Test über das Up echt gelegen.

jawboneupgroesse

Bevor man sich überhaupt dazu entscheidet sich das Up zu kaufen, sollte man erst einmal schauen welche Größe man benötigt, das Armband steht in drei Größe zur Verfügung: S, M und L, ich für meinen Teil habe die Größe L gewählt. Eine hervorragende Anleitung wie ihr euer Handgelenk messt stellt euch Jawbone auf der Webseite zur Verfügung, einfach ein Maßband nehmen und prüfen welche Länge ihr benötigt. Bevor ich mich mit dem Thema Fitnessarmband befasst habe, habe ich mir wirklich nie Gedanken darüber gemacht wie viele Schritte ich am Tag so laufe. Wie viele Schritte es an einem Tag ohne Sport tatsächlich sind und wie mich das Armband tatsächlich fit hält erfahrt ihr im Laufe des Beitrags.

Wie üblich möchte ich aber erst einmal die technischen Daten nennen, so dass ihr direkt einen kleinen Überblick über das Armband erhaltet:

Leistung & Akku

    • Lithium-Ionen-Polymer-Akku
    • Akkulebensdauer bis zu 10 Tage
    • Vollständiges Aufladen innerhalb von 80 Minuten—mit USB-Ladekabel

Sensor & Schnittstelle

    • Präzisions-Bewegungssensor
    • Schnittstelle über eine einzelne Taste
    • Vibrationsmotor für Benachrichtigungen
    • Doppel-LEDs

Software

Kompatible Geräte

    • iOS 5.1 oder höher
    • Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) oder neuer
    • Vollständige Liste mit kompatiblen Geräten anzeigen

Materialien & Pflege

    • Medizinisch zertifiziertes, antiallergisches TPU Gummi

In der Verpackung

  • UP-Armband
  • Kurzanleitung
  • USB-Ladekabel

Damit ich das Armband in Betrieb nehmen konnte, musste ich es zu Anfang erst einmal an mein Smartphone anschließen und mir ein Konto bei Jawbone anlegen, das Up wird über den Klinke-Anschluss am Smartphone angeschlossen, das ist schon einmal etwas was mich sehr begeisterte, so ist man quasi immer in der Lage das Up zu synchronisieren und außerdem besteht keine dauerhafte GPS oder Bluetooth Verbindung, was nicht nur das Armband, sondern auch den Smartphone-Akku schnell platt machen würde. Die Synchronisation dauert in etwa 10-15 Sekunden und ihr könnt sofort sehen wie viele Schritte ihr gelaufen seid, wer das Up als auch Schlaftracker nutzt, kann selbstverständlich auch seinen Schlafyklus einsehen, dazu komme ich aber später noch einmal. Seitdem ich das Armband trage achte ich tatsächlich darauf das ich mindestens 9k Schritte am Tag laufe wenngleich das Tiel pro Tag 10k sind, doch die wöchentlichen 70k schaffe ich trotzdem meistens, denn Samstags und Sonntags sind wir oft unterwegs, wo ich dann das nachhole was ich unter der Woche nicht geschafft habe.

Wie einige wissen spiele ich ja auch ein-zwei mal im Monat Fußball, hier habe das Band beim letzten mal selbstverständlich auch getragen und ich bin sagenhafte 9,85 Kilometer gelaufen, mein lieber Scholli, das hätte ich von mir ja überhaupt nicht erwartet. Wenn man den Sportmodus starten möchte, muss man die Taste am Armband einmal kurz und einmal lang drücken und schon seit ihr im Trainingsmodus. Dadurch das sich kein Display auf dem Gerät befindet, fehlt mir jedoch die Eindeutigkeit der verschiedenen Modi, für den Trainingsmodus hätte man sich etwas mehr einfallen lassen können, beim Schlafyklus wird ja zum Beispiel auch ein Mond angezeigt. Das ist etwas was mich ein wenig gestört hat, manchmal war ich mir nämlich nicht sicher ob ich den Modus korrekt aktiviert habe. Wer immer daran erinnert werden möchte wenn er zu lange inaktiv ist, der kann mit Hilfe der Smartphone-App eine Erinnerung einstellen, ich habe mir diese von 7 Uhr morgens bis 21Uhr eingetragen, wenn ich mich innerhalb dieser Zeit nicht mindestens jede Stunde einmal bewege erhalte ich durch vibrieren eine Benachrichtigung das ich zu lange inaktiv bin, diese Möglichkeit finde ich übrigens absolut toll, so wird man zusätzlich daran erinnert das man sich bewegen sollte.

https://www.youtube.com/watch?v=l3xk48GsPIg

Der Tragekomfort ist absolut angenehm, wenn man sich nicht gerade eine Jacke oder einen Pullover drüberzieht merkt man das Armband fast überhuapt nicht, da es mit einem Gewicht von 19g ein absolutes Fliegengewicht ist, einzig beim schlafen hat mich das Armband gestört, denn oft bin ich mit dem Arm an der Decke oder am Kopfkissen „kleben“ geblieben, das hat mich irgendwie schon genervt. Apropos schlafen, ihr könnt mit dem Up, wie oben schon angerissen, euren Schlaf tracken und es auch total gut als Wecker nutzen, einfach mit Hilfe der App die gewünschte Weckzeit einstellen und schon werdet ihr morgens durch vibrieren des Armbands geweckt, ich empfand dies als sehr angenehm zum wach werden. Wenn ihr wissen wollt wie tief ihr geschlafen habt könnt ihr das mit Hilfe der Smartphone-App machen.

upschlafen

Zum Schluss möchte ich noch die Akkulaufzeit ansprechen, nach Herstellerangaben soll diese 10 Tage betragen, das kann ich nicht bestätigen, nach etwa 8 Tagen meldet sich die App und teilt mir mit das es wieder Zeit wird das Up zu laden, auch ohne das ich das Up angeschlossen habe, es kann nämlich durchaus mal vorkommen das ich es mal einen Tag nicht ans Smartphone anschließe, dennoch bin ich vollkommen zufrieden mit der Akkulaufzeit. Wenn ich es jeden oder jeden zweiten Tag laden würde, wäre ich mit Sicherheit schnell genervt. Was mir persönlich ein Dorn im Auge ist, ist der Preis, denn hier wird der Kunde auf einen Schlag 130€ los, das ist eine beachtliche Summe, wenngleich der Funktionsumfang das auch wieder wett macht, dennoch denke ich das nicht jeder gleich gewillt ist 130€ für einen Fitnesstracker auszugeben. Das Armband könnt ihr euch direkt auf der Jawbone-Webseite oder eben bei Amazon zulegen, ich habe mich übrigens für die Farbe onyx entschieden, da schwarz einfach universal zu allem getragen werden kann, wenn ihr farbenfroher seid habt ihr noch die Möglich zwischen Mint Green, Blue, Light Grey, Navy Blue, Red, Orange und Hunter Green zu wählen. Wenn ihr Fragen zum Up habt, dann nur raus damit, ich freue mich auf Eure Fragen und zur Info, die Up-App stelle ich euch in einem extra Beitrag vor. Ich würde das Up jedem empfehlen der mich fragen würde ob es sich lohnt, jedoch finde ich den Preis dennoch sehr hoch.

UP - Requires UP/UP24/UP MOVE
UP - Requires UP/UP24/UP MOVE
Entwickler: Jawbone
Preis: Kostenlos

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2 Kommentare zu “Fit in den Sommer: Das Jawbone UP Fitnessarmband im Test

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